Die Initiative: Berufsintegration Berlin

Brücken bauen, wo andere Barrieren sehen.

Hier arbeitet man nicht mit Akten, sondern mit Menschen.

Bei #BerufsintegrationBerlin steht nicht der „Verwaltungsakt“ im Vordergrund, sondern die Persönlichkeit und das Potenzial der internationalen Fachkraft. Wir sehen internationale Talente, die mit Arbeitserlaubnis und Berufserfahrung mitten unter uns in Berlin leben, als das, was sie sind: Unentdeckte Diamanten für den Berliner Mittelstand.

Christine Müller

Das Gesicht hinter der Initiative

Mein Name ist Christine Müller, ich bin die Initiatorin von #BerufsintegrationBerlin. Die Gründung von #BerufsintegrationBerlin speist sich aus der täglichen Praxiserkenntnis: Der Berliner Arbeitsmarkt besteht aus zwei parallelen Systemen, die eine starke Verbindung brauchen. 

Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften, während hochqualifizierte internationale Talente in starren bürokratischen Rastern unsichtbar bleiben.

Mein Entwicklungslabor

oder: Wo Innovation entstand

Echte Innovation entsteht nicht am Reißbrett, sondern im direkten Kontakt. Da „Sprachhürden“ oft als Hemmnis für Einstellungen genannt wurden, wurden meine Konversationskurse an den Berliner Volkshochschulen (Fachbereich Arbeit + Beruf) seit 2023 kurzerhand zum Entwicklungslabor: statt Lehrbücher und klassischem Unterricht, gibt es gelebte Prozessbegleitung und Soft Skills Training.

Vertiefender Blog-Beitrag: Das Entwicklungslabor: Wie aus einem Sprachkurs ein Integrations-Labor wurde.

VHS-Testlauf 2025: Ein besonderer Gast - Unser „Kollege auf Zeit“

Als Premiere durften wir in diesem Kurs einen Hospitanten begrüßen. Unser „Kollege auf Zeit“ besucht aktuell den Integrationskurs Deutsch auf dem B1-Niveau an der VHS Lichtenberg.

Am Mittwoch stellte er sich der Gruppe kurz vor. Thematisch passte er mit seiner Qualifikation als Englischlehrer perfekt in das Projektteam, das die Gründung eines Firmenstandorts in Aserbaidschan plante. Am Freitag stieß er zur finalen Projektpräsentation wieder zum Team und übernahm dabei sogar eine inhaltliche Beitragsrolle.

Vertiefender Blog-Beitrag: Gelebte Integration an der VHS Lichtenberg.Wie ein Bildungsurlaub Brücken baute

Testläufe als “Proof of Concept”

Vom Testlauf zum System: Das Berliner Brückenmodell

Aus diesen Begegnungen – wie dem Einsatz von „Kollegen auf Zeit“ in Live-Projektgruppen – entwickelte sich Schritt für Schritt das Konzept von #BerufsintegrationBerlin.

Hebel “Berliner Brückenmodell”

Die Initiative knüpft Verbindungen für Direktvermittlungen

Wir setzen auf einen systemrelevanten Hebel: Das Berliner Brückenmodell. Dadurch verbinden wir den direkten Arbeitsmarkteinstieg mit einer passgenauen betrieblichen Qualifizierung über das Qualifizierungschancengesetz (QCG). So schließen wir die Lücke zwischen Talent, Personaldienstleister und Mittelstand.

Der sonst meist unsichtbar und parallel nebeneinander her laufende 3-Klang aus “Talenten”, “Personaldienstleister” und “Mittelstand” wird so verbunden und sichtbar. 

Vertiefender Blog-Beitrag: Arbeitsmarkt-Beschleuniger: Strategien für den Mittelstand (1/3) Der verdeckte Arbeitsmarkt in Berlin: Wie alles anfing.

“Im Rahmen meiner Recherche […] stoße ich im Mainstream fast immer nur auf Geringqualifizierte oder Leistungsempfänger.

Qualifizierte Nichtleistungsempfänger (NLE) sind tatsächlich ein blinder Fleck – medial finden sie überhaupt nicht statt.

Den Praxis- und Nachrichtenwert des agilen Brückenmodells halte ich daher für extrem hoch.”

Dr. Thomas Orthmann

Autor & Kommunikationsberater für Wissenschafts- und Stiftungskommunikation, (Elbetext – Worte im Fluss)

Der „blinde Fleck“ des Arbeitsmarktes

Wenn Top-Talente durchs Raster fallen

In meiner täglichen Arbeit an den Berliner Volkshochschule begegne ich in meinen Kursen Menschen, die das gesamte Paradoxon unseres Arbeitsmarktes widerspiegeln. Bestes Beispiel: Der als “Kollege auf Zeit” aus “Best Proof of Concept” bekannte mehrsprachige Anas Jalab, ist im Hauptberuf “AML & Financial Crime Specialist” für beispielsweise Banken zur Aufdeckung von Schwarzgeldströmen. Hochqualifiziert und von Arbeitgebern wie der Deutschen Bank fachlich für geeignet befunden. Die “genannte” Einstellungs-Barriere? Formalitäten und vermeintlich mit B1/B2 „nicht genügend Deutsch“ im perfekten Fachkontext – und das, obwohl seine Expertise händeringend gesucht wird.

Die Medien-Experten-Perspektive Um zu verstehen, warum solche Talente in der Debatte kaum vorkommen, habe ich Dr. Thomas Orthmann um seine Einschätzung gebeten. Seine links nebenstehende Antwort verdeutlicht das Problem.

Vertiefender Blog-Beitrag: Der „blinde Fleck“ des Arbeitsmarktes: Wenn Talente unsichtbar bleiben.

Netzwerk und Begegnung

Von Angesicht zu Angesicht

Um aktiv den Mehrwert ausländischer Talente als “Diamanten” bekannt zu machen, ist die Initiative mit Christine Müller tief verwurzelt in der Berliner Wirtschaft – ob im VGSD, dem FKU oder über das „Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft + Arbeit (BBWA)“.  Wir setzen auf echte Begegnungen statt auf anonyme Datenbanken. Für Berliner Unternehmen und ausländischen Tatente gibt es für “unverbindliche Treffen” vielfältige Event-Formate.

Komm zum Business Speeddating: Level up your company.

Best Practice Direktvermittlung

Für das Hauptziel der Initiativ gibt es schon vor dem offiziellem Start am 29.09.2026 ein Erfolgs-Beispiel

Vertiefender Blog-Beitrag: Paul Engelke (MWR Service) beweist Mut zur Integration

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